Die Gründungsgeschichte der Sportfahrer Union Kaiserslautern



Am 20. Dezember 1974 trafen folgende Personen in Kaiserslautern, im Gasthaus „zur Krone“, zur Gründung der Sportfahrer Union Kaiserslautern zusammen.


Rainer Wilhelm
Karl Heinz Frening

Karl Heinz Debold
Werner Busch

Günther Glas
Gisela Busch

Hannelore Bente
Dieter Kaufmann

Heinz Bente
Dieter Windecker

Annemarie Debold
Marianne Windecker



Die meisten, dieser hier genannten Personen befanden sich bis dahin im Rallye Club „Pop Shop“. Sie waren allerdings der Ansicht, dort keine weiteren Entwicklungsmöglichkeiten zu haben. In sportlicher, sowie finanzieller Hinsicht befand sich der „Pop Shop“ in einem Stadium, daß keine nennenswerte Steigerung mehr zuließ. Vorallem aber fehlte es auf Grund der örtlichen Struktur an einer Unterstützung durch Gemeinde und Geschäftswelt. In Kaiserslautern glaubte man, wesentlich bessere Bedingungen vorzufinden. Erste Gespräche und Aktionen bestärkten die Gründungsmitglieder der Sportfahrer Union Kaiserslautern in dieser Hinsicht.

Im Verlauf der Versammlung am 20. Dezember beschließen sie deshalb einstimmig die Gründung des Ortsclubs. Ebenso einstimmig legt man sich auf den Namen Sportfahrer Union Kaiserslautern fest.

Die Satzung, die im wesentlichen der Mustersatzung des ADAC für ADAC Ortsclubs entspricht und allen Anwesenden bekannt gegeben wurde, wird übernommen.

Die anschließenden Vorstandswahlen endeten mit folgendem Ergebnis:



1.Vorsitzender
Rainer Wilhelm

2.Vorsitzender
Werner Busch

Schatzmeister
Karl Heinz Debold

Schriftführerin
Hannelore Bente

Wagenreferent
Heinz Bente

ONS Referent
Karl Heinz Frening

Touristikwart
Dieter Kaufmann




Zu Rechnungsprüfern wurden Gisela Busch und Dieter Windecker gewählt.



Die Sportfahrer Union Kaiserslautern bestand damals aus 38 Mitgliedern. Die Zahl der aktiven Fahrer war mit 13 Personen, bei 38 Mitgliedern erstaunlich hoch. Die meisten fuhren mit einer nationalen Lizenz, 2 sogar mit internationaler Lizenz.

Neben den Fahrern gab es außerdem die Beifahrer, ihrer 6 an der Zahl. Damit nahmen mit 19 Aktiven, 50% der Mitglieder der Sportfahrer Union Kaiserslautern aktiv am Renngeschehen der damaligen Zeit teil.


1975

Am 31 Januar 1975 wurde die Sportfahrer Union Kaiserslautern offiziell ins Vereinsregister aufgenommen.
Die Clubabende fanden im ersten Jahr der Sportfahrer Union Kaiserslautern an jedem 1. Und 3. Freitag, bzw. Montag im Clublokal „zur Krone“ in Kaiserslautern statt.
Gleich zu Beginn des Jahres 1975 war für die Mitglieder der Sportfahrer Union Kaiserslautern eine Faschingsfeier geplant.
Der Vorstand der Sportfahrer Union Kaiserslautern plante außerdem ein Auto Cross. Die Genehmigungen hierfür wurden bei der ONS beantragt.
1975 veranstaltete der ADAC den Heimatwettbewerb, wozu sich einige Mitglieder der Sportfahrer Union Kaiserslautern angemeldet hatten.
Auch als die Sportfahrer Union Kaiserslautern noch in den Kinderschuhen steckte, wurde die Hilfe bei Veranstaltungen anderer Vereine, groß geschrieben. Und auch in ihrem Gründungsjahr fanden sich viele Mitglieder bereit, dort mit anzupacken, wo Hilfe von Nöten war.

1976

Gleich zu Beginn des Jahres 1976 ergab sich eine Änderung im geschäftsführendem Vorstand der Sportfahrer Union Kaiserslautern. Die Mitglieder wählten bei der Mitgliederhauptversammlung Wolfgang Kunz zum neuen 2. Vorsitzenden. Der löste damit den bis dahin amtierenden Werner Busch ab. 1. Vorsitzender blieb Rainer Wilhelm, auch Karl Heinz Debold wurde in seinem Amt als Schatzmeister bestätigt.
1976 fand zum zweiten mal der ADAC Donnersberg Preis ( Wallonen Bergpreis ) statt. Auch die Sportfahrer Union Kaiserslautern entsandte zahlreiche ihrer Mitglieder zu diesem Bergrennen im Ortsbezirk Kreimbach.
Desweiteren boten wieder viele Mitglieder der Sportfahrer Union Kaiserslautern ihre Hilfe bei Veranstaltungen anderer Vereine an. Ob im Service, als Sportkommisar, Fahrtleiter, Rennleiter oder Leiter der Streckensicherung, die Leute der Sportfahrer Union Kaiserslautern waren bei jeder Veranstaltung gern gesehen.
Die Arten der Veranstaltungen waren vielfältig, nicht nur für Rallyes standen die fleißigen Helfer zur Verfügung, auch bei Motorradrennen, Orientierungsfahrten oder Rundstreckenrennen.

1977

Am 11 Oktober 1977 wurde zwischen der Sportfahrer Union Kaiserslautern und dem RC Pop Shop folgender Vertrag geschlossen.
Der RC Pop Shop überträgt seine Rechte am Bergrennen im Ortsbezirk Kreimbach ( Wallonen Bergpreis ) auf die Sportfahrer Union Kaiserslautern. Die Sportfahrer Union Kaiserslautern verpflichtet sich als Gegenleistung zur Zahlung eines Drittels der Abnahmegebühren, die der RC Pop Shop 1976 für das Streckenprotokoll entrichtet hat und zur Übernahme der unentgeltlichen Streckensicherung mit der SUK Funkstaffel beim 4. ADAC Donnersberg Preis 1978.
Für die kleine Sportfahrer Union Kaiserslautern war dieser Vertrag mit dem an Mitgliedern weit überlegenen RC Pop Shop, etwas besonderes und gleichzeitig ein großer Schritt auf dem Weg in die Zukunft, die man sich für die Sportfahrer Union gewünscht und angestrebt hatte. Zum Vergleich, die Sportfahrer Union Kaiserslautern zählte 1977 38 Personen zu ihren Mitgliedern. Der RC Pop Shop, der natürlich auch schon wesentlich länger bestand, zählte mehr als 100 Mitgliedern zu ihrem Kreis.

1978

Zu Beginn des Jahres 1978 gab es gezielte Angriffe gegen den geschäftsführenden Vorstand.
Diese kündigten in einem Rundschreiben an alle Mitglieder der Sportfahrer Union Kaiserslautern daraufhin ihren Rücktritt an.
Mit Rücksicht auf das bevorstehende Bergrennen und auf die bei einer eventuellen Absage anfallenden beträchtlichen Kosten, erklärten sich die oben erwähnten Personen ihre Funktionen noch bis nach dem Bergrennen wahrzunehmen.
Wie oben schon erwähnt richtete die Sportfahrer Union Kaiserslautern im August des Jahres 1978 ein Bergrennen aus, und zwar den 4. ADAC Donnersberg Preis ( Wallonen Bergpreis ). Für diese Veranstaltung im Ortsbezirk Kreimbach wurden alle Kräfte mobilisiert, denn dies war in der noch jungen Geschichte der Sportfahrer Union Kaiserslautern das erste Großereignis, daß sie in eigener Regie ausrichtete.

1979

Im Jahre 1979 nahm die Sportfahrer Union Kaiserslautern mit 10 Fahrzeugen an der Trifels Rallye teil. Und hier kann man ruhig sagen die Sportfahrer Union Kaiserslautern, den es waren fast alle Mitglieder des Clubs vertreten. Bei 10 Fahrzeugen, kam man schon auf 20 Personen und wer nicht in einem Auto saß, der half beim Service mit.
Der Kaiserslauterer Klaus Fritzinger gewinnt die 23. Tour de Europe.
Auch 1979 fand wieder ein ADAC Donnersberg Preis statt, diesmal der 5. Und wieder mit starker Beteiligung der Sportfahrer Union Kaiserslautern.
Auch beim Heimatwettbewerb des ADAC waren die Mitglieder der Sportfahrer Union Kaiserslautern in diesem Jahr wieder zahlreich vertreten. Und wie in jedem Jahr gab es auch 1979 wieder eine Jahresabschluß- bzw. Weihnachtsfeier für die Mitglieder der Sportfahrer Union Kaiserslautern.


1980

1980 findet zum 24. Mal die Tour de Europe statt. Mit am Start dabei ist Klaus Fritzinger, Mitglied der Sportfahrer Union Kaiserslautern, zusammen mit seinem Beifahrer Henning Wünsch aus Idar Oberstein. Der Vorjahressieger und Gewinner von 1978 konnte in diesem Jahr aber leider nicht an seine Erfolge anknüpfen. Der Gesamtsieg ging am Ende an Jens Winther und Lars Viggo Jensen.
Über dieses Jahr liegen leider keine Aufzeichnungen mehr vor, aber laut Aussage von Mitgliedern, die damals schon dabei waren, war das Jahr 1980 auch kein sehr aktives Jahr.
Die Sportfahrer Union steckte in einer kleinen Krise, die Streitereien im und um den Vorstand waren noch nicht ganz begraben, bzw. flammten immer wieder neu auf. Aus allen Reihen kam Kritik, selten allerdings neue Ideen, die den Club weiterbringen konnten. Alle waren irgendwie festgefahren.
Aber weil auf Regen auch wieder Sonnenschein folgt, meisterte man auch diese Querelen und schon im nächsten Jahr sollte es wieder bergauf gehen.

1981

1981 fand rund um die Stadt Lauterecken eine Clubwertungsfahrt statt. Bei dieser Veranstaltung nahmen auch Mitglieder der Sportfahrer Union Kaiserslautern, mit überwiegend großem Erfolg teil.

In der Klasse 1 gewannen Werner Liebrich (SUK) mit Beifahrer Josef Specht. In der Gesamtwertung erreichten sie den 3. Platz.
Sieger der Klasse 3 und Gesamtsieger wurden Wolfgang Mohler und Dieter Steitz, beides Mitglieder der Sportfahrer Union Kaiserslautern
Noch ein Mitglied der Sportfahrer Union Kaiserslautern profilierte sich in diesem Jahr. Klaus Fritzinger belegte bei der Tour de Europe den 2 Platz, mit nur 500 Punkten Rückstand. Was einen um so größeren Erfolg bedeutete, da man ihm im Verlauf der Tour 600 Strafpunkte aufgebrummt hatte, weil sein Service Wagen unerlaubt eine Sonderprüfungsstrecke überquert haben soll.
Bei der Schuh Rallye 1981 in Pirmasens, erreichten Peter Diller und Günther Kunz, beide Mitglieder der Sportfahrer Union Kaiserslautern, in der Klasse 5 den ersten Platz und landeten somit in der Gesamtwertung auf dem 4. Platz.

1982

Im Frühjahr 1982 veranstaltet die Sportfahrer Union Kaiserslautern 2 Beifahrerlehrgänge
Die Sportfahrer Union Kaiserslautern hilft dem Barbarossa Club bei der Ausrichtung des Barbarossa Auto Cross auf dem Truppenübungsplatz Fröhnerhof.
Dieses Rennen schlug 1982 mit 62 Fahrzeugen den bisherigen Teilnehmer Rekord. Nach den freien und gezeitetem Pflichttraining am Vormittag, wurden am Nachmittag die Rennen ausgetragen.
In der Klasse 1 gewann Jürgen Grund aus Wiesbaden. In der Klasse 2 siegte Frank Bender aus Wiesbaden. Der erstmals bei einem Auto Cross am Start gewesene Dieter Steitz (Sportfahrer Union Kaiserslautern) belegte mit seinem VW Golf den dritten Platz.
In der Klasse 3 konnte sich Siegfried Volland aus Roth gegen die Konkurrenz durchsetzen.
Zum Abschluß der motorsportlichen Veranstaltung gab es noch zwei Renne um die Gruppenwertung der Tourenwagen und Spezial Cross Fahrzeuge. Das 6 Runden lange Rennen der Tourenwagen konnte Adolf Heinz für sich entscheiden.
Rolf Burger sicherte sich den Sieg bei den Spezial Cross Fahrzeugen
Bei der in diesem Jahr erstmals ausgefahrenen Deutschen Geländewagen Meisterschaft erreichte Rainer Wilhelm von der Sportfahrer Union Kaiserslautern einen beachtlichen 5. Platz.

1983

1983 Nahm Klaus Fritzinger, Mitglied der Sportfahrer Union Kaiserslautern zum 12. Mal an der Tour de Europe teil. Den Redakteuren der Rheinpfalz Kaiserslautern war das einen halbseitigen Bericht wert. Sie lobten ihn, als einen der profiliertesten Amateure unter 200, der auch von den Profis als echter Konkurrent anerkannt wird. Klaus Fritzinger scheut keine Kosten und Mühen, bei der Königin der Rallyes dabei zu sein. Allein 6000 DM beträgt das Startgeld. Hinzu kommt der Toyota Celica, dem er in der eigenen Werkstatt den Rallyetrimm verpaßt hat. Nach Monte Carlo reist Fritzinger außerdem mit 3 Servicewagen, 6 Mechanikern und etwa 100 Reifen im Gepäck. Zweimal schon konnte Klaus Fritzinger den Sieg bei der Tour de Europe nach Hause fahren.
1983 findet in Kaiserslautern ein Lauf zur Deutschen Geländewagen Meisterschaft statt, bei dem auch 3 Mitglieder der Sportfahrer Union Kaiserslautern an den Start gehen.
Am 5. März veranstaltet die Sportfahrer Union Kaiserslautern einen Clubausflug zur Rallye in Speyer.
Am 16. April gab es noch eine Clubausfahrt. Diesmal nach Karlsruhe zu einem Lauf zur Deutschen Geländewagen Meisterschaft.

1984

Da sich in den letzten Jahren eine neue Sparte des Motorsports, das Auto Trial, etabliert hat, richtete auch die Sportfahrer Union Kaiserslautern verstärkt ihr Auge auf diese Szene. Interesse war bei den Mitgliedern schon länger vorhanden, einige hatten sich auch schon an den Läufen zur deutschen Geländewagen Meisterschaft beteiligt. Was der Sportfahrer Union Kaiserslautern allerdings fehlte, war ein geeignetes Gelände, zu Trainingszwecken, bzw. zur Ausrichtung verschiedener Veranstaltungen. Zu Beginn des Jahres 1984 ist es dem Club dann schließlich gelungen, ein solches Gelände zu finden. Das Gelände „Rauschermühle“, bei Niederkirchen.
Nach 2 vorausgegangenen Wettbewerben in der Vorderpfalz, treffen sich zum ersten mal Gelände-wagenfahrer aus dem gesamten Bundesgebiet auf dem Gelände „Rauschermühle“ bei Niederkirchen zum 3. ADAC/SUK Kurpfalz Trial.
Mit Rainer Enseroth, Bernd Ranger und Siegfried Ranger haben sich 3 Fahrer, die bereits 1983 in der deutschen Geländewagen Meisterschaft Spitzenplätze belegten, ihre Teilnahme angekündigt.
Am Ende der Veranstaltung wird auf einer besonders steilen und schwierigen Sektion von erfahrenen Fahrern und verbesserten Fahrzeugen ein wertvoller Sonderpokal herausgefahren.

1985

1985 richtet die Sportfahrer Union Kaiserslautern erstmals in eigener Regie, einen Lauf zur deutschen Geländewagen Meisterschaft, auf ihrem Gelände „Rauschermühle“ bei Niederkirchen, aus. Es ist der 11 und damit vorletzte Lauf der laufenden Saison.
Die Vorbereitungen hielten die Clubmitglieder allerdings schon Wochen vorher auf Trab. Die ganze Veranstaltung mußte bis ins kleinste Detail durchdacht und geplant werden. Die hier aufgeführten Clubmitglieder wurden wie folgt eingeteilt.
Papierabnahme
Beate Vogelsanger

Technische Abnahme
Dieter Wenzel

Sektionsleiter Sektion 1
Klaus Peter Kandel

Sektionsleiter Sektion 2
Lutz Wohlleben

Sektionsleiter Sektion 3
Klaus Freihöfer

Sektionsleiter Sektion 4
Helmut Kattler

Sektionsleiter Sektion 5
Thomas Braun

Sektionsleiter Sektion 6
Hans Blank

Sektionsleiter Sektion 7 + 10
Kurt Debold

Sektionsleiter Sektion 8 + 11
Michael Majewski

Sektionsleiter Sektion 9 + 12
Klaus Röder

Bewirtung
Karl Heinz Freihöfer

Monika Liebscher



Und dank dieser fleißigen Helfer wurde die Veranstaltung ein Erfolg.
Am 28. September 1985 nahmen 22 Mitglieder der Sportfahrer Union Kaiserslautern an der Provinzfahrt teil.

1986

Am 10. Mai 1986 veranstaltete die Sportfahrer Union Kaiserslautern erstmals ihr freies Trial auf dem Gelände der Adam Opel AG in Kaiserslautern. Die Größe, sowie die Beschaffenheit dieses Geländes bot wesentlich mehr Möglichkeiten, als das alte Gelände „Rauschermühle“.
Zum Frühjahrstrial traten zwar lediglich 44 Starter an, aber auf Grund der gelungenen Veranstaltung erschienen zum Herbsttrial bereits 96. Und auch diese hatten noch genügend Raum, sich frei zu entfalten. Trotz kleinerer Schwächen, wie personelle Engpässe, was die Sektionsleiter anging, wurde dies zu einer der besten Veranstaltungen der laufenden Saison.
1986 gab es einen Wechsel im Vorstand der Sportfahrer Union Kaiserslautern. Rainer Wilhelm legte sein Amt als erster Vorsitzender nieder. In einer kurzfristig einberufenen Notsitzung erklärten sich Thomas Braun sowie Friedrich Braun bereit, die Ämter als 1. Bzw. 2. Vorsitzender kommissarisch zu übernehmen. Des weiteren wurde Lutz Wohlleben das Amt des kommissarischen Schriftführers übertragen.
Zum ersten mal in der Geschichte der Sportfahrer Union Kaiserslautern gelang es einem Mitglied, Rainer Wilhelm, sich den Titel des „Vizemeisters der deutschen Geländewagen Meisterschaft“ zu erkämpfen.
Die Jahresabschlußfeier fand 1986 im neuen Clublokal „zur Waschmühle“ statt.

1987

Im Januar 1987 erschien die erste Ausgabe der RUCK SUK , die Zeitung der Sportfahrer Union Kaiserslautern.
Am 01.Mai 1987 führte die Sportfahrer Union Kaiserslautern ihren mittlerweile berühmt, berüchtigten Maiausflug ein. Damals hieß das Ganze zwar lediglich „Clubausfahrt“, aber parallelen zu den heutigen Maiausflügen sind bereits vorhanden.
In diesem Jahr gab es noch eine weitere Clubausfahrt, dieses mal mit dem Nürburgring als Ziel, wo ein Trucker Rennen auf dem Plan stand.
Am 29. August 1987 richtete die Sportfahrer Union Kaiserslautern auf dem Opel Gelände den 5. Lauf zur deutschen Geländewagenmeisterschaft aus.
Und für alle fleißigen Helfer gab es am 21. November 1987 dafür eine Feier.
Diese Mitglieder der Sportfahrer Union Kaiserslautern erreichten 1987 in der deutschen Geländewagen Meisterschaft folgende Plazierungen:

Klasse 1s..05. Pl. Helmut Kattler/Hans Blank
11. Pl. Klaus Dieter Kaul/Ulrike Kaul
28. Pl. Rainer Wilhelm/Volkmar Mühlberger
Klasse 1v.23. Pl. Thomas Nest

1988

Die Sportfahrer Union Kaiserslautern übernahm in diesem Jahr kurzfristig die Ausrichtung des ersten Laufs zur deutschen Geländewagen Meisterschaft.
Größerer Beliebtheit erfreute sich hingegen der Maiausflug, der auch 1988 wieder einmal unter die Erde führte, genauer gesagt nach Imsbach in die „Weisse Grube“.
In diesem Jahr fand außerdem sowohl der 3. Wie der 4. Lauf zur deutschen Geländewagenmeisterschaft in Kaiserslautern statt.
Im Zuge der Talentförderung, sowie der Werbung neuer Mitglieder wurde von der Sportfahrer Union Kaiserslautern am 27. August 1988 der erste Schnuppertag veranstaltet.
Die Plazierungen der aktiven Mitglieder der Sportfahrer Union Kaiserslautern in der Endwertung der Deutschen Geländewagenmeisterschaft 1988.

Klasse 1s: Platz 3....Klaus Dieter Kaul

Klasse 1v: Platz 9...Thomas Nest

Platz 19...Sabine Nest

Und noch eine besondere Ehrung gab es in diesem Jahr, Collonel John R. King wurde die Ehrenmitgliedschaft in der Sportfahrer Union Kaiserslautern verliehen.

1989

Am 29. April 1989 richtete die Sportfahrer Union Kaiserslautern, zusammen mit dem 4x4 Club Mannheim, einen Lauf zur deutschen Geländewagen Meisterschaft aus.
Am ersten Wochenende im Juni lud die Sportfahrer Union Kaiserslautern die Allradclubs 4x4 Mannheim und Idar Oberstein zu einem Special Training, zur Vertiefung der Beziehungen zu den umliegenden Allradclubs, ein.
Am 09. September 1989 fand auf dem Gelände der Adam Opel AG in Kaiserslautern erneut ein Lauf zur deutschen Geländewagen Meisterschaft statt, wieder einmal zeichnete die Sportfahrer Union Kaiserslautern als Veranstalter verantwortlich.
Hier die Plazierungen, in der Endwertung der deutschen Geländewagen Meisterschaft 1989, der aktiven Mitglieder der Sportfahrer Union Kaiserslautern.

Klasse 1A: Platz 1...Klaus Dieter Kaul
Platz 20...Ralf Winterpacht
Klasse 1B: Platz 5...Thomas Nest
Platz 8...Sabine Nest
Platz 24...Klaus Dieter Kaul
Klasse 3B: Platz 2...Ulrich Jäger

In der Mannschaftswertung erreichte die Sportfahrer Union Kaiserslautern den 6. Platz.

1990

Gleich zu Beginn des Neuen Jahres wurde Die Sportfahrer Union Kaiserslautern gezwungen, wegen der gestiegenen Mitgliederzahl, die mittlerweile 79 Personen umfaßte, in ein größeres Clublokal umzuziehen. Der Neue Treffpunkt sollte fortan die Gaststätte „zum Haselberg“ in Morlautern sein.
Bei der Mitgliederhauptversammlung im Februar 1990 wurde der Vorstand verkleinert und personelle Änderungen vorgenommen. 1 Vorsitzender blieb Thomas Braun. Auch der 2, Vorsitzende, Friedrich Braun wurde in seinem Amt bestätigt, neu aufgenommen wurde Dieter Geib, als Schriftführer. Das Amt des Schatzmeisters bekleidete Karl Heinz Debold und Sportleiter wurde Klaus Dieter Kaul.
Erstmals wurden in diesem Jahr die Overalls eingeführt, die bei Veranstaltungen die Mitglieder der Sportfahrer Union Kaiserslautern als solche kennzeichnen sollten.
Wie schon in den Jahren zuvor fand auch 1990, am 8. September, in Kaiserslautern ein Lauf zur deutschen Geländewagen Meisterschaft statt, mit der Sportfahrer Union Kaiserslautern, als Veranstalter.

1991

In diesem Jahr wäre die RUCK SUK, die Zeitung der Sportfahrer Union Kaiserslautern, 4 Jahre alt geworden. Wenn sie denn erschienen wäre. Was sie allerdings nicht tat. Das Jahr 1991 blieb ein RUCK SUK freies Jahr.
Wie schon im Jahr zuvor, gab es auch 1991 personelle Veränderungen im Vorstand. Der 2. Vorsitzende Friedrich Braun wurde von Rainer Wilhelm abgelöst, der auch den Posten des Sportleiters übernahm. Das Amt des Schriftführers ging von Dieter Geib an Otto Wiehn.
Nichts änderte sich am traditionellen Maiausflug, der fand immer noch am 1. Mai statt und ging wieder einmal ins Innere der Erde.
Wie schon im Jahr zuvor, wurde auch 1991 wieder ein neues Clublokal gesucht, gefunden, gesucht, gefunden. Zu Beginn des Jahres zog die Sportfahrer Union Kaiserslautern wegen diverser Schwierigkeiten von Moorlautern nach Kindsbach ins Restaurant „Silbersee“. Diese neu geschlossene Freundschaft währte allerdings nicht lange, denn schon Im September des gleichen Jahres zog man dort wieder aus. Und quartierte sich nicht weit entfernt im „Gasthaus Schuff“ in Kindsbach ein.
Grundfesten, an denen nicht zu rütteln war, war auch in diesem Jahr die Ausrichtung des 9. Lauf zur deutschen Geländewagen Meisterschaft am 8. September in Kaiserslautern auf dem Opel Gelände.

1992

Die erste Neuerung im 18. Lebensjahr der Sportfahrer Union Kaiserslautern bestand im Verzicht der zu ehrenden Mitglieder auf Pokale. Dieses Geld wurde statt dessen als Spende an ein Reha Zentrum überreicht.
Gespart wurde 1992 auch wieder an der RUCK SUK, der Zeitung der Sportfahrer Union Kaiserslautern.
Bei der Mitgliederhauptversammlung am 24. Januar 1992 gab es erneut personelle Veränderungen im Vorstand. Der Posten des 2. Vorsitzenden ging nach einem Jahr Pause wieder an Friedrich Braun. Mit Ulrich Jäger als Sportleiter und Henno Heintz in der Position des Schriftführers erhielt der Vorstand neues Blut.
Durch die Präsenz des 1. Vorsitzenden Thomas Braun mit seinem 1954 Peugeot, beim Oldtimertreffen am 2. Mai in St Wendel, wurde der Versuch unternommen, Oldtimerfans für die Sportfahrer Union Kaiserslautern zu interessieren.
1992 fiel die Ausrichtung des mittlerweile schon fast zur Routine gewordenen Laufs zur deutschen Geländewagen Meisterschaft im September wegen personeller Engpässe aus.
Auch die Riege der aktiven Fahrer verkleinerte sich in diesem Jahr von 6 auf lediglich einen.

1993

Bei der Mitgliederhauptversammlung 1993 gab es erneut einen Wechsel im Vorstand der Sportfahrer Union Kaiserslautern. Zum neuen Schatzmeister wurde Evelyn Herzhauser gewählt, das Amt des Schriftführers wurde Hans Georg Seeber übertragen.
Auch 1993 zog die Sportfahrer Union Kaiserslautern in ein neues Clublokal. Diesmal nach Otterberg in den „Kipperhof“.
In diesem Jahr richtete die Sportfahrer Union Kaiserslautern am 8. Mai einen Lauf zur deutschen Geländewagen Meisterschaft aus.
Der Lauf zur DGM am 10. Juli fand ebenfalls im Opel Gelände statt. Diesmal wurde er in Zusammenarbeit mit dem VDGV veranstaltet.
Die unten angeführten Mitglieder der Sportfahrer Union Kaiserslautern erreichten in der deutschen Geländewagen Meisterschaft folgende Plazierungen.

Gruppe A: Platz 5...Traudel Will
Platz 28...Wilfried Ewert
Platz 41...Erich Sauer
Gruppe B: Platz 6...Thomas Nest
Platz 17...Peter Tamm
Platz 20...Peter Wulf
Gruppe C: Platz 4...Ulrich Jäger
In der Mannschaftswertung erreichte die Sportfahrer Union Kaiserslautern den 5. Platz.

1994

Auch bei den Vorstandswahlen 1994 gab es eine Änderung. Thomas Nest wurde zum Sportleiter gewählt und löste damit Ulrich Jäger, den bisherigen Sportleiter ab.
Wie schon im Jahr zuvor, richtete die Sportfahrer Union Kaiserslautern auch 1994 wieder zwei Läufe zur deutschen Geländewagen Meisterschaft aus. Den ersten in alleiniger Verantwortung am 3. Und 4. Juni. Den zweiten erneut in Zusammenarbeit mit dem VDGV am10. September.
Erstmals in der Geschichte der Sportfahrer Union Kaiserslautern, erklärte man sich in diesem Jahr bereit, zusammen mit dem Autohaus Toyota Westfa gemeinsam einen Schnuppertag zu organisieren, zu dem das Autohaus Toyota die Geländefahrzeuge zur Verfügung stellte.
In der Endwertung zur deutschen Geländewagen Meisterschaft gab es für die Mitglieder der Sportfahrer Union Kaiserslautern in diesem Jahr folgende Erfolge zu verbuchen.
Gruppe A: Platz 35.....Wilfried Ewert
Gruppe B: Platz 7.....Thomas Nest
Platz 21.....Wilfried Ewert
Gruppe C: Platz 1.....Ulrich Jäger

1995

1995 gab es ein kleines Jubiläum zu feiern. Im Februar dieses Jahres erschien nämlich die 10. Ausgabe der RUCK SUK, der Zeitung der Sportfahrer Union Kaiserslautern.
Erstmalig in der Geschichte der Sportfahrer Union Kaiserslautern präsentierte sich der Club in diesem Jahr beim Maimarktumzug in Kaiserslautern. Vertreten mit einem Oldtimer, 2 Geländewagen und 2 Pkw`s.
Ebenfalls eine Premiere war die Ausrichtung eines Laufs zum DMV-Road-Ranger-Off-Road-Cup.
1995 fand zum ersten mal die süddeutsche Meisterschaft statt und auch die Sportfahrer Union Kaiserslautern richtete dafür einen Lauf, am 14. Mai aus.
Dafür verzichtete man in diesem Jahr auf die Ausrichtung eines Laufs zur deutschen Geländewagen Meisterschaft, bei denen die Starterzahlen in den letzten Jahren ohnehin rückläufig waren.
Im Ersten Jahr der süddeutscher Meisterschaft landete gleich ein Mitglied der Sportfahrer Union Kaiserslautern, Peter Wulf, in seiner Klasse, 3 B, auf dem ersten Platz.

1996

Bei der Mitgliederhauptversammlung im Jahre 1996 wurde der Vorstand vergrößert. Neu hinzu kamen Heinz Uwe Müller, als stellvertretender Sportleiter, sowie Werner Grenzer als Pressereferent.
Erneute Präsenz der Sportfahrer Union Kaiserslautern beim Maimarktumzug.
Am 8. Juni 1996 richtete die Sportfahrer Union Kaiserslautern wieder einen Lauf zur süddeutschen Meisterschaft im Opel Gelände Kaiserslautern aus.
Ende des Jahres 1996 erhält die Sportfahrer Union Kaiserslautern schlechte Nachrichten. Da im Opel Gelände Bomben gefunden wurden, beschließt die Adam Opel AG, keine weiteren Veranstaltungen in ihrem Gelände mehr zu zulassen.
Und noch eine schlechte Nachricht folgt bei der Jahresabschlußfeier 1996, die Betreiber des Clublokals „Kipperhof“, geben dies zum Jahresende auf.
Hier noch die Plazierungen der Mitglieder der Sportfahrer Union Kaiserslautern in der deutschen Geländewagen Meisterschaft, sowie in der süddeutschen Meisterschaft.
DGM Gruppe A: Platz 10...Ulrich Herzhauser
SDM Klasse 3 B: Platz 1...Peter Wulf
Gesamtsieger der süddeutschen Meisterschaft 1996 wurde ebenfalls Peter Wulf.

1997

Gleich zu Beginn des Jahres bezog die Sportfahrer Union Kaiserslautern mal wieder ein neues Clublokal. Dieses mal in Moorlautern „zum Kieferberg“.
Glaubte man im letzten Jahr Noch, daß sich die Situation im Opel Gelände wieder verbessern würde, so mußte man sich in diesem Jahr leider endgültig damit abfinden, daß die Sportfahrer Union Kaiserslautern zum ersten mal ohne ein Gelände da steht. Ohne die Möglichkeit selbst Veranstaltungen auszurichten, trat nun die Hilfe und Unterstützung anderer Vereine in den Vordergrund.
Um für diese Hilfeleistungen auch fit zu sein, organisierte die Sportfahrer Union Kaiserslautern für ihre Mitglieder eine 2 teilige Sektionsleiterschulung. Die Theoretische Schulung fand am 11.April im Clublokal statt, die praktische am 20. April in Eisenberg.
Die Mitglieder der Sportfahrer Union Kaiserslautern waren in diesem Jahr schier überall zu finden. Zum Beispiel beim
Potzberg Bergrennen
Trial zur süddeutschen Meisterschaft bei den 4x4 Freunden Kurpfalz
Diamantenrallye
Hunsrückrally
Potzbergrallye

1998

Im Januar 1998 erhielt die RUCK SUK, die Zeitung der Sportfahrer Union Kaiserslautern ein völlig neues Gesicht. Und sie erschien in diesem Jahr, wie schon in ihren Kindertagen wieder zwei mal jährlich.
1998 war außerdem das Jahr, in dem wir Kontakt aufnahmen. Kontakt mit allen nur erdenklichen Firmen und Institutionen, immer auf der Suche nach einem Neuen Gelände. Es war allerdings auch das Jahr der Enttäuschungen, den so viele vielversprechenden Möglichkeiten verliefen im Sand.
Und so steht die Sportfahrer Union Kaiserslautern auch am Ende dieses Jahres noch immer ohne Gelände da.
So wurden denn in diesem, wie auch schon im letzten Jahr, die Mitglieder der Sportfahrer Union Kaiserslautern in die Welt geschickt um zu helfen, wo Hilfe von Nöten war. Unter anderem auch am 26. Und 27. Mai in Frankfurt, bei den Feierlichkeiten anläßlich des 50 jährigen Jubiläums der Luftbrücke nach Berlin. Oder vom 14. Bis 16. August beim STW Cup auf dem Flugplatz Zweibrücken.
Wie schon in den Jahren zuvor, gab es auch am Ende dieses Jahres wieder für alle fleißigen, eine Helferfeier.

1999

Bei der Mitgliederhauptversammlung im Februar 1999 wurde der Vorstand der Sportfahrer Union Kaiserslautern wieder einmal verkleinert. Die Posten den stellvertretenden Sportleiters, sowie des Pressereferenten fielen weg. Außerdem löste Heinz Uwe Müller Thomas Nest als Sportleiter ab und Udo Geibel übernahm das Amt des Schriftführers von Werner Grenzer.
Das Jahr 1999 wurde das Jahr der Neuanschaffungen. Im Mai erstand die Sportfahrer Union Kaiserslautern erstmals ein Clubeigenes Geländefahrzeug, einen 1986ger Suzuki. Außerdem wurde eine Scheune angemietet. Als Unterstand für den Suzuki, sowie als Lagerplatz für Clubeigenes Equipment.
Da sich auch in diesem Jahr an der Situation, das dem Club kein Gelände mehr zur Verfügung steht, nichts geändert hat, waren wieder zahlreiche Hilfsaktionen angesagt. Wie zum Beispiel beim Motorradrennen in Zweibrücken oder dem Zweibrücker Flugplatzrennen.
Auch an Clubausflügen ließ man es nicht Mangeln. Da war natürlich der Maiausflug, dann im September eine Planwagenfahrt und im Oktober ein Ausflug zum Old Amerika Museum, bei denen für die Clubmitglieder reichlich für Abwechslung gesorgt wurde.



Die Sportfahrer Union

Kaiserslautern ist

25 Jahre